IT News für Arztpraxen

Was ist die elektronische Patientenakte (ePA)?

Februar 2, 2022

Die elektronische Patientenakte ist ein Medium der Informationsspeicherung und Kommunikation zwischen Ärzten, Krankenhäusern, Versicherungsnehmer/Patenten und gesetzlichen Versicherungen. Die ePA speichert Patientendaten wie Diagnosen, bereits erfolgte Behandlungen, Untersuchungsergebnisse und weitere medizinische Informationen in elektronischer Form. Die Wahl der zur Verfügung gestellten Gesundheitsdaten liegt jedoch bei den Patienten. So können die Informationen auch auf einen Notfalldatensatz begrenzt werden!

Elektronische Patientenakte als Lösung für Ihre Praxis-Herausforderungen

Ein Beispiel: Aufgrund anhaltender Beschwerden sucht ein Patient seinen Hausarzt auf. Kann nichts Konkretes diagnostiziert werden, wird an Fachärzten oder Krankenhäuser überwiesen. Patienten fehlen dabei meist die notwendigen medizinischen Fachkenntnisse, um die bereits erfolgten Untersuchungen und Behandlungen zu beschreiben/kommunizieren. So kann es sein, dass bereits durchgeführte Untersuchungen von den zuständigen Hausärzten oder Fachärzte ein zweites oder sogar drittes Mal von Schwerpunktkliniken erfolgen. Auch sprachliche Barrieren können dazu führen, dass es zu unnötigen Mehrfachuntersuchung und Behandlungen kommt.

Die elektronische Patientenakte soll an genau dieser Schnittstellenproblematik ansetzen und proaktiv zur Kommunikationsförderung der verschiedenen medizinischen Einrichtungen beitragen. Mittels der ePA ist es Ärzten, Krankenhäusern und weiteren an der Beratung beteiligten Parteien möglich, eine klare Diagnose zu stellen.

Benötigte Medikamente und Rezeptinformationen können direkt an Apotheken weitergeleitet und Arbeitgeber über die Krankmeldung informiert werden.

Was wird auf der ePA gespeichert?

Die ePA liefert nicht nur eine Menge Vorteile in Form von Kostenersparnissen für das Gesundheitsnetzwerk und deren Akteure. Auch die Patienten profitieren unmittelbar von der persönlichen digitalen Patientenakte, da nun alle medizinischen Dokumente zentral und digital abgelegt sind, z. B. :

  • MRT-Aufnahmen
  • Röntgenbilder
  • Medikationsplan
  • Blutwerte und letzte Blutabnahme
  • Arztbriefe
  • Behandlungsberichte
  • Befunde und Diagnosen
  • bekannte Allergien
  • erfolgte Untersuchungen
  • Operationshistorie

Diese Daten sind jederzeit vom medizinischen Personal abrufbar – selbstverständlich nur mit der Einwilligung der Patienten. Die Vorteile der ePA sind somit eindeutig: Die Patienten sparen sich kostbare Zeit durch das Vermeiden unnötiger Mehrfachuntersuchungen, sie werden durch die steigende Behandlungs- und Untersuchungstransparenz mehr in das medizinische Geschehen eingebunden und erhält im Optimalfall von Anfang an eine adäquate Behandlung.

Wer ist eigentlich verantwortlich für die digitale Praxis ?

Dezember 17, 2021

IT in Arztpraxen – neue Gesetze, neue Herausforderunge

  • Den sicheren Umgang mit personenbezogenen Daten regelt die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) Europaweit seit 2018.
    Für Arztpraxen allerdings zu ungenau oder nicht passend.
  • Daher hat der Gesetzgeber die KBV (Kassenärztliche Bundesvereinigung) damit beauftragt diese zu übersetzen, zu vereinheitlichen und verbindlich zu regeln.
  • Im Einvernehmen mit dem BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie)

Arztsoftware: Hackerangriff auf Medatixx

November 12, 2021

Berlin – Der IT-Dienstleister Medatixx, der jede vierte Arztpraxis in Deutschland mit Software versorgt, ist Opfer einer Ransomware-Attacke geworden. Dabei seien „wichtige Teile des internen IT-Systems“ verschlüsselt worden. Infolgedessen seien die Erreichbarkeit sowie der gesamte Unternehmensbetrieb derzeit stark beeinträchtigt.

Software für Ärzte

November 12, 2021

Die Firma Albrecht Informationssysteme GmbH & Co KG ist jetzt Partner der Firma PegaMed. Die zuverlässige, schnelle und einfach zu bedienende Software für Ihre Praxis)